In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg und vermehrt in den Jahren danach kamen – meist aus dem Osten – jüdische Familien nach Wien und hatten hier ihre erste Begegnung mit dem Protestantismus. Hier, wie auch in zahlreichen anderen Städten der ehemaligen Donaumonarchie lernten sie nicht nur die tolerante und aufgeklärte Art evangelischer Großstadtgemeinden kennen. In Predigt und Seelsorge erfuhren sie auch von einem Jesusbild und von christlichem Glauben, dem sie sich öffnen konnten. Diesem Bedarf und Wunsch nach einer für sie verständlichen Verkündigung des Evangeliums wollte die Schwedische Israelsmission (Svenska Israelsmissionen, Stockholm) Rechnung tragen, als sie sich zum Aufbau einer Missionsstation in Wien entschloß . Continue reading »
Das Objekt in Weidling/Klosterneuburg, Hauptstraße 156, wurde 1936 von der Schwedischen Israelsmission erworben. Seit 1938 stand es unter der Leitung von Schwester Anna-Lena Peterson. Anfangs diente es der Missionsgemeinde und vor allem Kindern und Jugendlichen als ein Ort der Zuflucht und der Stärkung durch Gottes Wort. Continue reading »
Die schwedische Diakonisse Greta (Ebba) Andrén wurde am 4. März 1909 in Marstrand geboren und gehörte seit 1929 dem Diakonissenhaus in Göteborg an. Im Dienste der Schwedischen Israelsmission (Svenska Israelsmissionen) hat sie von 1934 bis 1941 in deren Wiener Station ihn der Seegasse 16 gearbeitet. Continue reading »
Der deutsche Sozialpfarrer jüdischer Abstammung Friedrich Forell stammte aus Breslau. Als er 1933 seine Heimat verlassen mußte, kam er nach Wien und übernahm dort bis 1938 die Leitung der Schwedischen Israelsmission.
Nach dem “Anschluß” mußte er fliehen und gelangte über Prag und Schweden nach Paris. Dort, und später in New York (unter dem Namen Reverend Frederick J. Forell, D.D.) ist er in der Flüchtlingshilfe und in der Arbeit unter Juden tätig.
Göte Hedenquist (geboren 29. 4. 1907) leitete die Schwedische Mission in Wien von 1936 bis 1940. Continue reading »
Der Wiener Religionsprofessor Hans Haberl galt zu seiner Zeit als einer der bedeutendsten evangelischen Theologen mit ökumenischer Erfahrung. Vor dem Ersten Weltkrieg betrieb er das Zustandekommen des Evangelischen Zentralvereins für Innere Mission in Österreich und ist somit neben Pfarrer Theodor Zöckler (ein Schüler von Franz Delitzsch in Leipzig) einer der Pioniere der Inneren Mission. Continue reading »
Dr. Hans Jaquemar entstammte einer Hugenottenfamilie aus Sedan, die 1779 wegen der Verfolgung in Frankreich über Erlangen nach Wien gekommen war. Die Familie beteiligte sich maßgeblich am Aufbau der Wiener evangelischen Gemeinden, die durch das Toleranzpatent Kaiser Josefs II (1781) möglich wurden. Continue reading »
Im Jahre 1935 mußte das seit 1886 bestehende „Institutum Judaicum Delitzschianum“ (begründet und benannt nach Franz Delitzsch, 1813-1890, u.a. Übersetzung des Neuen Testaments ins Hebräische) seine Pforten in Leipzig schließen. Der Vorstand der Schwedischen Mission in Stockholm lädt hierauf den Leiter des Instituts, Dr. Hans Kosmala ein, seine Arbeit in Wien fortzusetzen. Continue reading »
Die schwedische Diakonisse Anna-Lena Peterson (geboren am 24. 3. 1904) trat 1938 in den Dienst der Schwedischen Israelsmission und kam noch im Sommer des selben Jahres nach Wien, wo sie mit der Leitung des “Schwedenheims” in Weidling bei Wien beauftragt wurde. Continue reading »
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