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Seit dem Beginn der Wirksamkeit von Adolf Rücker als Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Wien – Innere Stadt im Jahre 1951 wurde die Messiaskapelle eine evangelische Predigtstation für den 9. Wiener Gemeindebezirk parallel zu ihrer Verwendung durch die Schwedische Mission.

Die Zeit als eigenständige evangelische Predigtstation begann für die Messiaskapelle mit der Beendigung der Arbeit der Schwedischen Mission in Wien und dem Verkauf des Hauses Seegasse 16 an die Evangelischen Gemeinde Wien – Innere Stadt.

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Zwischen 1938-1941 konnte über 3.000 Menschen, vornehmlich Juden und auch Christen jüdischer Abstammung zur Ausreise aus Österreich verholfen werden, um sie vor der Deportation in die Vernichtungslager zu bewahren. Als schwedischer Staatsbürger durch seine diplomatische Immunität einigermaßen geschützt, verhandelte der Direktor der Schwedischen Mission in Wien, Pfarrer Göte Hedenquist zu diesem Zweck regelmäßig mit Adolf Eichmann im Palais Rothschild in der Prinz-Eugen-Straße.

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In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg und vermehrt in den Jahren danach kamen – meist aus dem Osten – jüdische Familien nach Wien und hatten hier ihre erste Begegnung mit dem Protestantismus. Hier, wie auch in zahlreichen anderen Städten der ehemaligen Donaumonarchie lernten sie nicht nur die tolerante und aufgeklärte Art evangelischer Großstadtgemeinden kennen. In Predigt und Seelsorge erfuhren sie auch von einem Jesusbild und von christlichem Glauben, dem sie sich öffnen konnten. Diesem Bedarf und Wunsch nach einer für sie verständlichen Verkündigung des Evangeliums wollte die Schwedische Israelsmission (Svenska Israelsmissionen, Stockholm) Rechnung tragen, als sie sich zum Aufbau einer Missionsstation in Wien entschloß .

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Predigt über den Text vom 17. Sonntag nach Trinitatis:
Jesaja 49, 1-6

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Der seit etwa 1870 bestehende Mädchen-Unterstützungsverein, welcher sich die Erhaltung einer Industrieschule für mittellose Mädchen zur Aufgabe macht, hatte bisher seine Lokalitäten in Mietwohnungen untergebracht, was sich als unbequem und unzukömmlich erwies.
Demgemäß wurde getrachtet, ihm ein eigenes Heim zu schaffen, das allen Bedürfnissen Rechnung trägt.

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Das Objekt  in Weidling/Klosterneuburg, Hauptstraße 156, wurde 1936 von der Schwedischen Israelsmission erworben. Seit 1938 stand es unter der Leitung von Schwester Anna-Lena Peterson. Anfangs diente es der Missionsgemeinde und vor allem Kindern und Jugendlichen als ein Ort der Zuflucht und der Stärkung durch Gottes Wort.

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aus: Zeitschrift für Kirche und Judentum, No. 2, 1988, pp. 106-111

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Leseproben aus dem Buch: “Ein Brief Christi” (Ett Krystusbrev)
Übersetzung von Johannes Jellinek

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Die schwedische Diakonisse Greta (Ebba) Andrén wurde am 4. März 1909 in Marstrand geboren und gehörte seit 1929 dem Diakonissenhaus in Göteborg an. Im Dienste der Schwedischen Israelsmission (Svenska Israelsmissionen) hat sie von 1934 bis 1941 in deren Wiener Station ihn der Seegasse 16 gearbeitet.

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Franz Delitzsch wurde am 23. 2. 1813 in Leipzig geboren, wo er später von einem jüdischen Buchhändler erzogen wurde. Dort entwickelte sich bei ihm seine Liebe zur jüdischen Literatur. Nach seinem Studium wurde er allmählich Professor in Leipzig (1844), in Rostock (1846), in Erlangen (1850) und später wieder in Leipzig (1867) und galt als großer Kenner der rabbinischen Literatur.

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