From the monthly archives: August 2011

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Bereits in den Jahren vor dem 2. Weltkrieg schmückte ein großes Altarbild, das fast die gesamte Stirnwand einnahm, den Altarraum der Messiaskapelle. Es zeigt die “Emmausjünger” in dem dem Augenblick, als sie in dem, der sie begleitete, den auferstandenen Christus erkennen (Lukas 24, 31)

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Seit dem Beginn der Wirksamkeit von Adolf Rücker als Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Wien – Innere Stadt im Jahre 1951 wurde die Messiaskapelle eine evangelische Predigtstation für den 9. Wiener Gemeindebezirk parallel zu ihrer Verwendung durch die Schwedische Mission.

Die Zeit als eigenständige evangelische Predigtstation begann für die Messiaskapelle mit der Beendigung der Arbeit der Schwedischen Mission in Wien und dem Verkauf des Hauses Seegasse 16 an die Evangelischen Gemeinde Wien – Innere Stadt.

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1946 (Februar) – 1951

Schwester Anna-Lena Peterson kehrt im Auftrag von „Rettet das Kind“  (Rädda Barnen) nach Wien zurück. Das Haus in der Seegasse wird von “Rettet das Kind” und dem Schwedischen Roten Kreuz verwendet. Renovierung des Hauses mit Hilfe der Gemeinde Wien.

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Zwischen 1938-1941 konnte über 3.000 Menschen, vornehmlich Juden und auch Christen jüdischer Abstammung zur Ausreise aus Österreich verholfen werden, um sie vor der Deportation in die Vernichtungslager zu bewahren. Als schwedischer Staatsbürger durch seine diplomatische Immunität einigermaßen geschützt, verhandelte der Direktor der Schwedischen Mission in Wien, Pfarrer Göte Hedenquist zu diesem Zweck regelmäßig mit Adolf Eichmann im Palais Rothschild in der Prinz-Eugen-Straße.

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In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg und vermehrt in den Jahren danach kamen – meist aus dem Osten – jüdische Familien nach Wien und hatten hier ihre erste Begegnung mit dem Protestantismus. Hier, wie auch in zahlreichen anderen Städten der ehemaligen Donaumonarchie lernten sie nicht nur die tolerante und aufgeklärte Art evangelischer Großstadtgemeinden kennen. In Predigt und Seelsorge erfuhren sie auch von einem Jesusbild und von christlichem Glauben, dem sie sich öffnen konnten. Diesem Bedarf und Wunsch nach einer für sie verständlichen Verkündigung des Evangeliums wollte die Schwedische Israelsmission (Svenska Israelsmissionen, Stockholm) Rechnung tragen, als sie sich zum Aufbau einer Missionsstation in Wien entschloß .

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