Die Gedenktafel in der Messiaskapelle
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Gedenktafel in der Messiaskapelle



 
 
 

Dieses Haus gehörte von 1920 – 1973 der „Schwedischen Gesellschaft für Israel“, seit 1938 „Schwedische Mission Stockholm, Missionsstation Wien“ genannt.

In den schwierigen Jahren 1934 - 1941 wurden durch ihre segensreiche Tätigkeit über 3000 Juden und evangelische Christen jüdischer Herkunft ins Ausland gerettet.

In dieser Zeit was Direktor der Mission in Schweden:
    Pfarrer Birger Pernow.

In Wien wirkten:
    Pfarrer Friedrich Forell  1934 – 1938
    Pfarrer Göte Hedenquist  1936 – 1940
    Pfarrer Johannes Ivarsson  bis Juni 1941
bis zur Schließung der Missionsstation durch die nationalsozialistischen Machthaber.

1945 wurde die Missionsstation wieder eröffnet und stand fortan unter der Leitung der schwedischen Diakonisse
    Anna-Lena Peterson
Unter Mitwirkung von
    Pfarrer Felix Propper     1951 – 1960
    Pfarrer Adolf Rücker     1961 – 1973

Im Jahre 1973 wurde das Haus von der evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Innere Stadt erworben und dient als Zentrum der Predigtstation Wien-Alsergrund.

„Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer“

(Eintragung in die Neuen Testamente,
die den Emigranten mitgegeben wurden)

 
 
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