| Nach dem Krieg |
| 1945 - 1973 |
| 1946 (Februar) - 1951 |
Schwester Annalena Peterson kehrt im Auftrag von „Rettet das Kind“ (Rädda Barnen) nach Wien zurück. Das Haus in der Seegasse wird von "Rettet das Kind" und dem Schwedischen Roten Kreuz verwendet. Renovierung des Hauses mit Hilfe der Gemeinde Wien.
| 1951 - 1960 |
1951 wird das Haus wieder an die "Schwedische Mission für Israel" übergeben. In der "Messiaskapelle" werden wieder Gottesdienste abgehalten.
Zum Pfarrer wird Dr. Felix Propper berufen, der neben seinem Dienst für die Schwedische Mission von der evangelischen Superintendenz Wien mit der Aufgabe der "Judenmission" beauftragt war.
| 1960 |
Beginn der Mitverwendung der "Messiaskapelle" als Predigtstation der evangelischen Gemeinde Wien-Innere Stadt.
| 1961 - 1973 |
Wirken von Pfarrer Adolf Rücker in einer Doppelfunktion: Als 3. Pfarrer der ev. Pfarrgemeinde Wien-Innere Stadt und als Beauftragter der Schwedischen Mission für den "Dienst der Kirche an Israel".Die Vierteljahresschrift "Christusbote" erscheint als deutschsprachiger Ableger des schwedischen Mitteilungsblattes der "Svenska Israelsmissionen" (Schwedische Mission für Israel), deren Herausgeber in Stockholm Göte Hedenquist und Johannes Jellinek sind. In Österreich ist Pfarrer Adolf Rücker für die deutschsprachige Ausgabe verantwortlich.
| 1964 |
Renovierung der Messiaskapelle. Der Kirchenraum erhält die bunten Glasfenster und neue Beleuchtungskörper. Auch der Altarraum wir neu gestaltet. Die feierliche Neu-Einweihung im September 1964 wird durch den schwedischen Bischof Ragnar Askmark im Beisein des Bischofs des österreichischen evangelischen Kirche Gerhard May und des Wiener Superintendenten Georg Traar vorgenommen.
| 1972 (1. Oktober) |
Festgottesdienst in der Messiaskapelle zum 50-jährigen Bestehen der Schwedischen Mission in Wien. Festpredigt: Bischof Dr. Sven Silén (Vorsitzender des Gesamtwerkes in Schweden). Bericht von Direktor Göte Hedenquist (Stockholm). Grußworte von Bischof Oskar Sakrausky und Superintendent Georg Traar.
| 1973 - 1974 |
Das Haus Seegasse 16 wird von der Schwedischen Israelsmission zum Verkauf angeboten und von der evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Innere Stadt erworben. Die Schwedische Mission beendet 1974 ihr Wirken in Wien. Die Messiaskapelle ist nun in erster Linie Predigtstation der evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Innere Stadt.
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von W. Zagler; letzte Änderung: 1.1.2002