Dr. theol. h.c. Hans Jaquemar
 
Dr. h.c. Hans Jaquemar
Dr. Hans Jaquemar entstammte einer Hugenottenfamilie aus Sedan, die 1779 wegen der Verfolgung in Frankreich über Erlangen nach Wien gekommen war. Die Familie beteiligte sich maßgeblich am Aufbau der Wiener evangelischen Gemeinden, die durch das Toleranzpatent Kaiser Josefs II (1781) möglich wurden.

Hans Jaquemar studierte Theologie in Wien und war zuerst Pfarrer in Laibach und seit 1905 Pfarrer in St. Pölten. Die Gründungsversammlung des Evangelischen Zentralvereins für Innere Mission in Österreich berief ihn am 30. Mai 1912 zu ihrem ersten Generalsekretär.

Nach dem plötzlichen Tod des Leiters der Schwedischen Israelsmission Prof. Hans Haberl im Jahr 1928 übernahm Jaquemar interimistisch für ein Jahr die Leitung der Schwedischen Mission in Wien.
 
 
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